Füllung

Immer mehr Patienten wünschen Amalgamalternativen. Die Gründe sind einerseits gesteigerte ästhetische Ansprüche, anderseits die Sorge vor erhöhter Quecksilberbelastung. Deshalb ist in den letzten Jahren ein deutlicher Trend zu Kunststofffüllungen im Seitenzahnbereich zu beobachten. Kunststofffüllungen werden in einem speziellen und aufwendigen Verfahren mit der Zahnoberfläche verklebt. Stellt man eine strenge Indikation für diese Füllungen, das heißt, werden nur kleinflächige, nicht oder nur sehr gering kaukrafttragende Defekte damit versorgt, erzielt man heute bei Kunststoffen eine Haltbarkeit von 10 Jahren. Die Problematik bei Kunststofffüllungen besteht darin, dass sich Farbstoffe aus Nikotin, Rotwein etc. einlagern können und die Füllung unschön wird.

Die ästhetisch perfekte Lösung sind keramische Inlays. Der Zahntechniker kann durch eine individuelle Farbgestaltung das Inlay „unsichtbar“ werden lassen.

Sie haben sich seit Jahrzehnten bewährt und gelten als die Versorgung mit der längsten Haltbarkeit. Sie lassen sich mit höchster Genauigkeit herstellen und ihre Präzision und Passgenauigkeit ist nach wie vor unerreicht.

Die toxische (giftige) Wirkung von Amalgam ist sehr umstritten. Das Bestreben vieler Patienten geht dahin, die Quecksilberfüllungen gegen moderne Materialien austauschen zu lassen. Hat ein Patient bis zu diesem Zeitpunkt keine Symptome entwickelt, die auf eine Amalgambelastung schließen lassen, genügt es, nach schonender Entfernung der letzten Füllung mittels eines speziellen Präparates die Quecksilberspeicher des Körpers zu entleeren. Ist der Patient jedoch mit Allergien belastet, ist er an Neurodermitis erkrankt oder Asthmatiker, so sollten schon während der Zeit der Amalgamentfernung entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. So erhält der Patient schon vor der ersten Sitzung Selen oder DMPS, das er bis zu acht Wochen nach der Entfernung der letzten Amalgamfüllung einnimmt. Die Füllungsentfernung selbst läuft bei uns standardisiert mit Spezialbohrern durch Teilung der Füllung in große Fragmente ab. Die Zähne werden mit Spanngummi isoliert.

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